Über die Vorteile der LEGO Bauanleitungen App, insbesondere für kleine Kinder, muss ich euch wohl nicht mehr aufklären. Nun geht LEGO aber noch einen Schritt weiter und bietet drei neue City-Sets an, die komplett ohne gedruckte Anleitung geliefert werden. Stattdessen soll man in der Bauanleitungen-App interaktive Abenteuer erleben können. Wie genau das aussieht, will ich mit dem neuen LEGO City-Set „Detektivmissionen der Wasserpolizei“ herausfinden. Zudem gibt es mit der 60353 und der 60354 noch zwei weitere Sets der Serie.

Heute, am 1. September, gibt es das Set Detektivmissionen der Wasserpolizei bei Amazon übrigens mit satten 43 Prozent Rabatt. Statt 29,99 Euro zahlt ihr für dieses etwas andere LEGO-Set nur noch 16,99 Euro (Amazon-Link).

  • 278 Teile
  • interaktive Anleitung per App
  • 4 Mini-Figur +1 Hund
  • UVP: 29,99 Euro
  • Erscheinungsjahr: 2022
  • Themenwelt: City

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Set mit der Nummer 60355 liegt bei 29,99 Euro, dafür bekommt man 278 Teile. Das ist in der City-Welt eher mittelmäßig, aber bei dem Polizeiboot aus diesem Set geht es auch nicht wirklich um 20 oder 30 Teile. Die große Frage ist ja: Was erwartet die Kinder in der App?

Zunächst einmal: Ohne die App bekommt man wirklich nur einen Haufen Bausteine. Auch online gibt es kein PDF, um einfach nur ein Boot zu bauen und dann damit spielen zu können. Die App ist bei den Missions-Set zwingend erforderlich.

So sieht das Abenteuer in der App aus

Die „Detektivmissionen der Wasserpolizei“ kann man sich wie eine kleine, interaktive Serie vorstellen. In der App wird eine kleine Geschichte mit deutscher Sprachausgabe und Untertiteln erzählt, die Kinder lernen das Polizeirevier kennen und dürfen zunächst einmal ihren eigenen kleinen Polizisten zusammenbauen und mit Ausrüstung ausstatten. Bereits hier haben die Kinder freie Wahl: Es gibt mehr Teile, als benötigt werden.

Es folgt der Bau des Polizeiboots, wobei der Rohbau wie ein gewöhnliches Set aufgebaut wird. In der nächsten Mission kann man dann aber den „kleinen“ Motor entfernen und das Schiff zum ersten Mal nach Lust und Laune aufmotzen. Die App liefert zwar ein paar Ideen, wie die Kinder die zur Verfügung stehenden Teile dann aber verwenden, dürfen sie selbst entscheiden.

So startet der Bau des Polizeiboots

Die toll erzählte und animierte Geschichte, die frei wählbaren Teile, die grundlegende Idee – all das finde ich auf Anhieb gelungen. An der einen oder anderen Stelle hakt es durchaus noch ein wenig, so gibt es beispielsweise einige Teile, die man schon verbaut haben kann, bevor sie dann als besonderes Fundstück präsentiert werden. Der erste Versuch von LEGO kann sich aber durchaus sehen lassen.

Einige Sachen haben mich besonders gefreut: Es gibt einige bedruckte Teile und keine Aufkleber. Und der Karton des Sets lässt sich aufklappen – man kann dort während des Baus prima die Steine ablegen. Auch die Gestaltung des Abenteuers in der App ist sehr gelungen und kann von den Kindern alleine bedient werden. Netter Nebeneffekt: Die Kinder sind deutlich länger mit dem Bau beschäftigt, als mit einer einfachen Anleitung. Nach gut 40 Minuten hatte ich immer noch zwei der fünf Tüten nicht geöffnet.

Empfehlen würde ich das LEGO City Missions Set rund um das Polizeiboot für Kinder im Alter von viereinhalb bis sechs Jahren, für die anderen beiden Sets dürfte ähnliches gelten. Ich hätte es vorher ja nicht gedacht, aber mir gefällt die Idee mit der interaktiven Geschichte und dem zum Teil freien Bauen wirklich gut.

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Letzte Aktualisierung am 27.09.2022 um 10:42 Uhr / Artikel enthält Affiliate-Links